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Gschaid

Gschaid ist ein gotisches Dorf, das man von Hefenberg aus erreicht. Die Idee zur Siedlung entstand bereits 2013, wurde aber im Laufe der Zeit immer wieder überdacht. Schlussendlich wurde das gesamte Dorf von Palando Anfang März 2015 fertiggestellt.

Gschaid wurde im 11. Jahrhundert gegründet als Lehen für einen Ritter. Der Name geht dabei auf die volkstümliche Bezeichnung „gschaider Berg“ für den Hefenberg zurück. Wirtschaftliche Grundlagen waren zunächst Fischfang, Vieh-, Forstwirtschaft und auch die darauf basierende Holzverarbeitung. Der Aufschwung begann, als am Ende des 12. Jahrhunderts ein junger, eifriger, von der Gotik begeisterter Pfarrer in die Gemeinde kam und sodann den ansässigen Zimmersleuten den Auftrag zur Gotisierung der romanischen Kirche St. Laurentius. Bei so viel Eifer war seine Bischofsweihe nicht weiter verwunderlich und bescherte den Gschaider Zimmermännern neue Aufträge und Bekanntheit auf Empfehlung des Bischofs. Zu Repräsentationszwecken wurde auch die Zimmermannsgilde und das Maierhaus ausgebaut, sowie das Wirtshaus aus Platzgründen. In den anschließenden Epochen konnte der Wohlstand gehalten und in der Neugotik sogar ausgebaut werden.